Von Schätzen, Eindringlingen, einem Strand und Kostbarkeiten

Arizona – 45 Grad im Schatten und die Sonne knallt erbarmungslos auf den ermüdeten Körper nieder…

So ungefähr habe ich mich gefühlt, als ich gestern zu einer kleinen Tour gestartet bin. Allerdings nicht in Arizona, sondern im sauerländischen Altenhundem. Und es waren auch keine 45 Grad im Schatten, aber für einen Septembertag ordentlich sonnig und sommerlich heiß. Mit leichten Rückenschmerzen hatte ich das Gefühl, dass diese Tour nicht wirklich schön werden würde. Dieses Gefühl war gottseidank falsch und die Rückenschmerzen ließen schnell nach…

Schlagschatten von mir auf dem Weg zwischen Lennhelle und Maumke

Meine Tages-Mission: Eine Tour von Altenhundem nach Melbecke und zwischendrin bei einem versteckten Schatz nach dem Rechten sehen.

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Fichtenreizker – minderwertig oder lecker?

Heute soll es einmal wieder um einen essbaren Pilz gehen – den Fichtenreizker, der manchmal auch Nadelwaldreizker genannt wird. Auf „schlau“ heißt der Fichtenreizker im Übrigen „Lactarius deterrimus“. Bei den Milchlingen (Lactarius) handelt es um eine sehr artenreiche Pilzgattung aus der Familie der Täublingsverwandten. Wer des Lateinischen mächtig ist, oder weiß, wie er eine Suchmaschine bedient, wird schnell herausfinden, dass „deterrimus“ ins Deutsche übersetzt „der Schlechteste“ heißt. Damit ist die Frage, ob minderwertig oder lecker doch schon geklärt… Oder vielleicht doch nicht?

oranger Fichtenreizker mit Blick auf die Lamellen
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Bikepark Veischedetal in Kirchveischede

Die Überschrift nimmt schon vorweg, was ich im letzten Jahr erst nicht wusste… Auf meinem Weg zur Arbeit fuhr ich täglich über die Bundesstraße B55 und sah, wie neben dem Sportplatz im Lennestädter Ortsteil Kirchveischede auf einmal überdimensionale Maulwurfshügel wuchsen.

Bikepark Veischedetal im Bau

Ja, was passiert denn da? Natürlich dachte ich nicht ernsthaft an Maulwürfe 😉

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Auf der Jagd nach den Spuren des Bärlauchs

Direkt vorneweg, damit ihr mich nicht für bekloppt haltet… Ja, ich weiß, dass man den Bärlauch im Frühjahr zwischen April und Mai erntet. Vor der Blütezeit, da die Blätter danach an Aroma verlieren. Jetzt hat aber bereits der August die meisten seiner Tage hinter sich gelassen und ich sitze an einer meiner Lieblingsstellen im Wald und schaue auf den gegenüberliegenden Rosenberg in Lennestadt-Bilstein…

Blick auf den Rosenberg in Lennestadt-Bilstein vom gegenüberliegenden Askay
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Kleine Abendrunde zum Sonnenuntergang…

Das Objektiv der Spiegelreflexkamera meiner Tochter war nach einem Sturz aus einer schwindelerregenden Höhe von circa 80 Zentimeter in die Tiefe unbeschädigt. Aber leider nur äußerlich. So meine gestrige Einschätzung als Nichtprofi in Sachen Fotografie. Aber ein technisches Verständnis, wie ein Objektiv aufgebaut ist und wie die Blende funktioniert, habe ich schon. Letztere hat es nach dem Sturz tatsächlich nicht überlebt. Die Blende war nicht mehr funktionsfähig und das Objektiv damit unbrauchbar geworden. Hier muss wohl beizeiten ein neues her… das zweite vorhandene Objektiv hatte den „Unfall“ gottseidank schadlos überstanden.

Wo ich die Kamera so in der Hand halte, reift langsam die Idee…„Ein paar Fotos machen, da hätte ich gerade auch mal wieder Lust zu.“ Da der Tag schon weiter fortgeschritten ist, muss halt ein abendliches Motiv her. Ich schaue durch meine alten Handyschnappschüsse und finde ein Foto aus 2017…

Schnappschuss eines Sonnenuntergangs im Jahr 2017
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Stockbrot und Kartoffeln aus der Glut…

Heute war es mal wieder so weit. Die Kinder wünschten sich Stockbrot. Kurzerhand ein Feuer in der Feuerschale auf der Terrasse in Schwung gebracht. Die Stöcke (Haselnuss) waren noch vom letzten Mal vorhanden, so dass zur Vorbereitung nur Teig erforderlich war. Bei selbigem haben wir dann auch „in die Trickkiste“ gegriffen, denn fertiger Pizzateig aus dem Supermarkt ist für Stockbrot perfekt geeignet. Nicht nur, weil es keine Arbeit in der Vorbereitung macht, sondern auch, weil der Teig von der Konsistenz hervorragend und nicht klebrig ist. So kann man ohne teigverklebte Finger den Spaß genießen. Einfach eine Teilmenge Teig spiralförmig um den Stock wickeln und über dem Feuer (bzw. besser „neben“ dem Feuer) backen.

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Per Pedes von Aue-Wingeshausen nach Lennestadt-Altenhundem

Mich hat mal wieder die Trekking-Lust befallen und ich bin zu einer kleinen 2-Tages-Tour aufgebrochen. Die Idee: Mit dem Zug nach Aue-Wingeshausen fahren und zu Fuß wieder zurück… Heute somit ohne weite Anreise, sondern in heimischen Gefilden. Also zu Fuß zum Bahnhof nach Altenhundem und auf den Zug gewartet…

Bahnhof in Lennestadt-Altenhundem
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Trangia-Hack oder „Warum ich mich nicht mehr verbrenne…“

Heute auch von mir mal ein kleiner „Hack„. Eigentlich ist er so puristisch, dass es schon fast gar nicht erwähnenswert ist. Ich liebe meinen Trangia und nutze ihn mittlerweile sehr häufig in meinem neuen BCB Crusader MKII (Alles selbst gekauft – Keine Werbung 😉 ) Um den Trangia in dem Crusader mit dem Reduzierdeckel zu löschen, muss man aber schon gut zielen, da man den Deckel nicht von der Seite über die Flamme schieben kann, sondern bauartbedingt ja leider von oben dran muss. Nachdem ich nun den Deckel schon ein paar mal „daneben“ geschmissen habe und dann mit kleinen Stöckchen oder anderem „Werkzeug“ den Deckel in die richtige Position schieben musste… da musste eine Lösung für mich Wurflegastheniker her.

Ich erinnerte mich an eine „alte Floristenweisheit“, die mir meine Frau mal erzählte: „Weißt Du keinen Rat, nimm Draht!„. Und da ich meine Ausrüstung auch nicht verbasteln möchte, sondern weitestgehend den Originalzustand behalten möchte (na, ja außer Gebrauchsspuren halt), ist das folgende dabei rausgekommen: Draht. Mehr nicht. 😉

Befestigung auf der einen Seite ohne eine Änderung am Trangia…

Draht auf der einen Seite des Trangia-Brenners befestigt
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