One-Pot-Pasta – Lecker, warm und super simpel für eine Outdoor-Tour im Winter…

Auf einer längeren Wandertour gibt eine Pause mit guter Verpflegung schnell wieder neue Kraft und steigert die Motivation. Wenn im Sommer durchaus „kalte Küche“ oft schon ausreichend ist, so ist eine richtige warme Mahlzeit im Winter umso motivierender. Wie Du unterwegs ein sättigendes Nudelgericht mit Sauce in nur einem Topf zaubern kannst („One-Pot-Pasta“)… Das erfährst Du heute in diesem Beitrag…

Tatonka Sherpapot auf Trangia im Dreibein im Winter

Warum nur ein Topf? (One-Pot)

Wenn Du zu Fuß unterwegs bist, dann wirst Du früher oder später merken: Jedes Gramm was Du nicht mit Dir herumtragen musst, ist ein gutes Gramm. Also, Du wirst keine umfangreiche Küchenausstattung in Deinem Rucksack transportieren, sondern nur das mitnehmen, was Du wirklich benötigst. Ein Kocher, ein Topf und ein bisschen Zubehör. Wenn Du ein Lagerfeuer zum Kochen hast, kannst Du vielleicht sogar auf den Kocher verzichten… Ansonsten stehen Spirituskocher (Trangia) und Gaskocher auf der allgemeinen Beliebtheitsskala ziemlich weit oben…

Gaskocher EOE Lithium mit GSI Minimalist Topf im Winter

Warum Pasta?

Auch hier geht es wieder um das Gewicht. Also eigentlich genauer um das Verhältnis von Kalorien zum Gewicht. Wenn man bei einer Diät möglichst wenige Kalorien zu sich nehmen möchte, so ist es beim Trekking anders. Hier bist Du bestrebt, für das was Du an Gewicht mitschleppen musst, möglichst viele Kalorien „dabei zu haben“. Also alle Nahrungsmitteln mit viel Kalorien und wenig Gewicht sind für das Trekking perfekt. Schmecken soll es natürlich aber auch. Nudeln oder Reis bilden da eine gute Basis.

Ein perfektes Kalorien/Gewicht-Verhältnis findest Du bei gefriergetrockneter Outdoor-Verpflegung. Für diese Mahlzeiten musst Du lediglich Wasser erhitzen und die getrocknete Nahrung mit dem heißen Wasser quellen lassen. Diese hat aber den Nachteil des verhältnismäßig hohen Preises. Für eine mehrtägige Tour, auf der Du dich autark verpflegst, wird sie aber das Essen Deiner Wahl sein.

Wenn Du auf einer Trekking-Tour lieber mit günstigen „Supermarkt“-Zutaten einfach kochen möchtest, dann bist Du schnell bei der „One-Pot-Pasta“…

Meine persönliche „Basis“ für eine One-Pot-Pasta

Die von mir genutzten wenigen Zutaten für die Pasta haben viele Kalorien und sind problemlos haltbar. Somit also auch für eine Tour im Sommer geeignet. Von der Menge der Zutaten sind diese so gewählt, dass ich während der Tour nicht messen oder wiegen oder sonst irgendwie umständlich dosieren muss. Ich nutze…

MengeZutatKilokalorien
100 Grammschnellkochende Nudeln
(Hörnchen oder Gabelspaghetti, 7min Kochzeit)
361
1 Päckchen
(für 250 ml Sauce)
Pulver für Tomatensauce
(alternativ auch andere Saucen wie Currysauce)
160
1 TeelöffelChillipulver
(alternativ auch noch frische Zutaten nach Wahl)
1 Päckchen
(200 Gramm)
H-Sahne (Schlagsahne ultrahocherhitzt)584
auf 500mlWasser
nach Zugabe aller Zutaten im Topf auf eine Gesamtmenge von 500ml auffüllen (Markierung im Topf)
1.105

Zutaten für die One-Pot-Pasta vor dem Topf und Kocher im Schnee.
Die Zutaten sind hier auch nur aus „optischen“ Gründen mit Verpackung für das Bild der One-Pot-Pasta so platziert. Ich habe im Übrigen mit keiner der auf dem Bild sichtbaren Firmen eine Kooperation 😉 Nudeln und Gewürze kommen bei mir fertig portioniert verpackt mit. Um den Kocher herum ist im „Real Life“ auch noch ein Windschutz aufgestellt… Dieser ist unbedingt zu empfehlen! Auch der ist nur für das Foto entfernt…

Die Nudeln und Gewürze wiege ich zu Hause passend ab und nehme sie in einem Ziplock-Beutel mit. Unterwegs müssen dann nur noch alle Zutaten in den Topf und dieser dann auf 500ml Gesamtvolumen mit Wasser aufgefüllt werden. Mein Topf hat dazu eine praktische Markierung für den Füllstand auf der Innenseite.

Innenseite des Tatonka Sherpapot mit Markierungen für den Füllstand. Sinnvoll um 500ml für die One-Pot-Pasta abzumessen.

One-Pot-Pasta … Schnell gemacht…

In nur wenigen Minuten Kochzeit ist die Pasta fertig! Am besten mit offenem Deckel kochen, denn Umrühren ist insbesondere beim Kochen über offenem Feuer wichtig, damit nichts anbrennt!

Dann noch nach Belieben mit frischen Zutaten (z.B. Tomaten oder Kräutern) verfeinern und anrichten… direkt aus dem Topf essen 😉 und die Natur und das Essen genießen…

Guten Appetit draußen und bleibt gesund!

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