Per Pedes von Aue-Wingeshausen nach Lennestadt-Altenhundem

Mich hat mal wieder die Trekking-Lust befallen und ich bin zu einer kleinen 2-Tages-Tour aufgebrochen. Die Idee: Mit dem Zug nach Aue-Wingeshausen fahren und zu Fuß wieder zurück… Heute somit ohne weite Anreise, sondern in heimischen Gefilden. Also zu Fuß zum Bahnhof nach Altenhundem und auf den Zug gewartet…

Bahnhof in Lennestadt-Altenhundem

Coronabedingt den Mund-Nasen-Schutz auf und los geht es mit der Deutschen Bahn, eigentlich genauer mit der Abellio und der Hessischen Landesbahn, in Richtung Wittgensteiner Land nach Aue-Wingeshausen

Nur ich im Zug... nix besonderes...

Am Ziel angekommen, zunächst mit einem belegten Brötchen vom unmittelbar am Bahnhof befindlichen Bäcker gestärkt und dann über Teerstraße in Richtung Kapplerstein

Dem Wanderweg W6 folgend den Rotharsteigzubringerweg (gekipptes schwarzes „R“ auf gelbem Grund) genutzt…

Und dann durch die ersten Naturschutzgebiete…

Beschilderung Naturschutzgebiet

…bis hin zum Rothaarsteig (markiert durch gekipptes, schwarzes „R“ auf rotem Grund).

Das erste geplante Zwischenziel auf der Tour ist die Somborn-Quelle. Hier ein wenig gerastet und das kühle Quellwasser genossen, das aufgrund der Trockenheit der letzten Wochen allerdings heute nur ein wenig tröpfelnd geplätschert kam…

Wasservorräte an der Somborn-Quelle auffüllen...

Mit schönen Aussichten ging es dann bei bewölktem Wetter auf dem Rothaarsteig weiter…

Blick ins Tal kurz vor dem Potsdamer Platz.

…am Potsdamer Platz vorbei…

Potsdamer Platz am Rothaarsteig.

…mit schönen Waldbildern (Naturschutzgebiet!)…

Blick in den Wald auf dem Weg zwischen Potsdamer Platz und Margaretenstein

…bis zum Margaretenstein.

Der Margaretenstein am Rothaarsteig

Hier ist es an der Zeit den Rothaarsteig zu verlassen und auf den Lennerundweg „L“ zu wechseln.

Durch das Naturschutzgebiet „Bärenloch“ ging es zur nächsten Quelle um die Wasserressourcen wieder aufzufüllen. Das Wasser der Heiligenbornquelle soll in früheren Jahren Augenleiden gelindert haben. Ob es das wirklich getan hat, sei mal dahingestellt. Es ist aber kühl und lecker genug, um eine weitere Pause zu machen…

Vor kurzem habe ich in einem Blog von „bevandert“ von „Törtchens Plätzchen“ gelesen. Dem „Rossnacken“ – einem Aussichtsberg in der Nähe von Saalhausen. Da ich in unmittelbarer Nähe bin, habe ich mich dem Aufstieg gestellt und trotz nicht ganz so überragendem Wetter hier eine schöne Aussicht genossen. Schön, nun auch mal hier gewesen zu sein…

Blick von Törtchens Plätzchen auf dem Berg Rossnacken
Fichte in jung

Mit einem kurzen Gedanken, ob ich aus der geplanten 2-Tageswanderung nicht eine Tagestour mache, den Rucksack wieder aufgeschnallt und weiter in Richtung „zu Hause“… Nach insgesamt circa 23 Kilometern diesen Gedanken aber wieder verworfen. Die Schulter schmerzte (…ich hatte mir ein paar Tage zuvor blöderweise einen Sonnenbrand auf selbiger zugezogen und der Rucksack tat sein übriges) und meine Füße meinten „Wir gehen jetzt keinen Meter weiter“. Also doch, wie geplant eine 2-Tagestour. Eine schöne Ecke im Wald gefunden (kein Naturschutzgebiet!) und die Hängematte zwischen zwei Bäumen gespannt. Da es schon langsam ein wenig aus den Wolken tröpfelte, darüber noch mein Tarp gespannt. Pause!

zwischen zwei Bäumen gespannte Hängematte mit Tarp als A-Frame aufgebaut

In der Nacht, außer Windgeräuschen, leider nur wenig zu hören. Die ansonsten häufiger aktiven Käuzchen oder schreckenden Rehe dieses mal nicht.


Am nächsten Tag dann wieder ausgeruht die wenigen verbleibenden Kilometer bis nach Hause in Angriff genommen…

Blick ins Tal nach dem Langeneier Kirchberg
Faulbaum in der Nähe von Lennestadt-Altenhundem

Nach nun 31,1 Kilometern zufrieden zu Hause in Altenhundem dann erst einmal ganz in Ruhe einen Kaffee genossen!

Bleibt gesund!

2 Antworten auf „Per Pedes von Aue-Wingeshausen nach Lennestadt-Altenhundem“

  1. Lieber Thomas, danke für diesen schönen Bericht und die Erwähnung unserer Empfehlung. Es freut uns sehr, dass wir dir einen neuen Spot in deiner Heimat „zeigen“ konnten. Vielleicht begegnen wir uns ja mal in den heimischen Wäldern. Ganz liebe Grüße, Alisa und Marina

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