Petroleumlampen – Der Klassiker von Feuerhand

Heute berichte ich Dir über Ausrüstungsgegenstände für „Outdoor“ die Du sehr wahrscheinlich schon kennst. Zumindest aber bereits einmal irgendwo gesehen hast: Petroleumlampen des Modells „Baby Special 276“ – Sturmlaternen von Feuerhand.

Petroleumlampen Baby Special 276 von Feuerhand. Hier im Dunklen auf dem Gartentisch mit Wald im Hintergrund

Feuerhand – Petroleumlampen Made in Germany – seit 1893

Ja, diese Petroleumlampen gibt es in nahezu unveränderter Form seit über 130 Jahren. Daher ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass Du bereits irgendwo einmal eine gesehen hast.

Sie werden (noch) vollständig in Deutschland hergestellt. Aus verzinktem Stahlblech und deutschem Qualitätsglas. Mittlerweile gibt es auch einige farbige Versionen. Diese sind dann zusätzlich pulverbeschichtet.

Nahaufnahme des Logs von Feuerhand auf einer der Petroleumlampen

Das Logo der Marke Feuerhand zeigt eine stilisierte linke Hand von der Seite, mit nach oben gerichteter Handfläche. Auf der Handfläche brennt ein Feuer. Das Logo soll darauf hindeuten, dass das verwendete Blech feuerverzinkt ist.

Vielleicht war es ja dieses Logo was mich vor einiger Zeit zu diesem Beitrag inspiriert hat: –> Die brennende Hand <– 😉

Zur Historie der Marke Feuerhand

  • seit 1893 Produktion der Feuerhand-Sturmlaternen durch Hermann Nier, Beierfeld
  • Enteignung und Demontage der Firma Nier nach dem zweiten Weltkrieg
  • 1949 Gründung der Nier-Feuerhand OHG in Hohenlockstedt
  • 2006 Besitzerwechsel (Verkauf an Vollmann)
  • 2012 Insolvenzverfahren
  • 2013 Insolvenzverfahren gescheitert, Produktion wird mit neuer Belegschaft wieder aufgenommen
  • 2014 Übernahme durch die Petromax-Gruppe
Nahaufnahme Feuerhand Sturmlaterne von oben

Sturmlaterne Baby Special 276

Die Laterne wird mit Petroleum (Paraffinöl) betrieben. Der Tank mit einem Fassungsvermögen von 0,34 Liter sorgt für eine Brenndauer von circa 20 Stunden. Durch die Bauform kann sie auch bei starkem Wind betrieben werden und kann daher die Bezeichnung „Sturmlaterne“ zu Recht tragen.

Bis zum Ende der 1970er Jahre wurde dieses Modell (mit größerem Tank und 70 Stunden Brenndauer) vielfach als Baustellenlaterne zur Verkehrssicherung verwendet.

Der Baumwolldocht (Flachdocht) kann über einen Hebemechanismus (Drehen am Einstellrad) in der Höhe verstellt werden. Damit kann die Flammenhöhe verändert und für eine optimale und effiziente Verbrennung eingestellt werden. Der Verschleiß des Dochtes (Dochtabbrand) ist minimal, so dass nur sehr selten ein Austausch erfolgen muss.

Vielleicht ist auch mein Beitrag –> Docht aus Naturmaterialien improvisieren <– für Dich interessant?

Ich hatte es eingangs schon erwähnt… Auch das bruchsichere Glas ist „Made in Germany“ von Schott in Jena.

Eine solche Petroleumlampe kommt von der Lichtausbeute natürlich bei weitem nicht an moderne LED-Lampen ran. Aber das soll sie auch gar nicht. Über eine empfehlenswerte LED-Lampe habe ich Dir hier bereits berichtet: –> Stirnlampe Nitecore NU27 <–

Es gibt zwar mittlerweile diese „Petroleumlampen“ von Feuerhand auch als LED-Modell… aber das ist in meinen Augen eher Unsinn und macht den nostalgischen Charme dieser Lampen zunichte. Das ist aber auch nur meine ganz persönliche Meinung. Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten.

Bei einem Stromausfall konnte sie uns bereits als Lichtquelle dienen… ansonsten kommt sie aber eher als schönes Ambiente-Licht beim Grillen zum Einsatz. Von den verschiedenen Farbtönen in denen die Sturmlaterne erhältlich ist, finde ich –> diese *) <– auch sehr schick.

Aber… wie schon erwähnt… Alles Geschmackssache 😉

Modell Baby Special 276. Eine der Petroleumlampen als Ambientebeleuchtung beim Grillen

PS: Ob mit oder ohne Petroleumlampe… Viel Freude draußen!

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