Direkt vorneweg, damit ihr mich nicht für bekloppt haltet… Ja, ich weiß, dass man den Bärlauch im Frühjahr zwischen April und Mai erntet. Vor der Blütezeit, da die Blätter danach an Aroma verlieren. Jetzt hat aber bereits der August die meisten seiner Tage hinter sich gelassen und ich sitze an einer meiner Lieblingsstellen im Wald und schaue auf den gegenüberliegenden Rosenberg in Lennestadt-Bilstein…
Das Objektiv der Spiegelreflexkamera meiner Tochter war nach einem Sturz aus einer schwindelerregenden Höhe von circa 80 Zentimeter in die Tiefe unbeschädigt. Aber leider nur äußerlich. So meine gestrige Einschätzung als Nichtprofi in Sachen Fotografie. Aber ein technisches Verständnis, wie ein Objektiv aufgebaut ist und wie die Blende funktioniert, habe ich schon. Letztere hat es nach dem Sturz tatsächlich nicht überlebt. Die Blende war nicht mehr funktionsfähig und das Objektiv damit unbrauchbar geworden. Hier muss wohl beizeiten ein neues her… das zweite vorhandene Objektiv hatte den „Unfall“ gottseidank schadlos überstanden.
Wo ich die Kamera so in der Hand halte, reift langsam die Idee…„Ein paar Fotos machen, da hätte ich gerade auch mal wieder Lust zu.“ Da der Tag schon weiter fortgeschritten ist, muss halt ein abendliches Motiv her. Ich schaue durch meine alten Handyschnappschüsse und finde ein Foto aus 2017…
Gestern bin ich auf einer kleinen Wanderung mit Freunden gefragt worden, ob ich denn keine Angst im Wald hätte. Ich wäre ja häufig auch bei Dunkelheit dort unterwegs . Und eine Übernachtung im Wald in der Hängematte sei doch bestimmt auch gruselig und gefährlich – bei den ganzen wilden Tieren…
Heute war es mal wieder so weit. Die Kinder wünschten sich Stockbrot. Kurzerhand ein Feuer in der Feuerschale auf der Terrasse in Schwung gebracht. Die Stöcke (Haselnuss) waren noch vom letzten Mal vorhanden, so dass zur Vorbereitung nur Teig erforderlich war. Bei selbigem haben wir dann auch „in die Trickkiste“ gegriffen, denn fertiger Pizzateig aus dem Supermarkt ist für Stockbrot perfekt geeignet. Nicht nur, weil es keine Arbeit in der Vorbereitung macht, sondern auch, weil der Teig von der Konsistenz hervorragend und nicht klebrig ist. So kann man ohne teigverklebte Finger den Spaß genießen. Einfach eine Teilmenge Teig spiralförmig um den Stock wickeln und über dem Feuer (bzw. besser „neben“ dem Feuer) backen.
Mich hat mal wieder die Trekking-Lust befallen und ich bin zu einer kleinen 2-Tages-Tour aufgebrochen. Die Idee: Mit dem Zug nach Aue-Wingeshausen fahren und zu Fuß wieder zurück… Heute somit ohne weite Anreise, sondern in heimischen Gefilden. Also zu Fuß zum Bahnhof nach Altenhundem und auf den Zug gewartet…
Auf einer kleinen Tour in Wohnortnähe im schönen Sauerland ein wenig die Seele baumeln gelassen und ein Stück gesplittertes Holz aus einer vom Wind umgeworfenen Fichte mit dem Taschenmesser in einen Löffel verwandelt…
Heute auch von mir mal ein kleiner „Hack„. Eigentlich ist er so puristisch, dass es schon fast gar nicht erwähnenswert ist. Ich liebe meinen Trangia und nutze ihn mittlerweile sehr häufig in meinem neuen BCB Crusader MKII*) Um den Trangia in dem Crusader mit dem Reduzierdeckel zu löschen, muss man aber schon gut zielen, da man den Deckel nicht von der Seite über die Flamme schieben kann, sondern bauartbedingt ja leider von oben dran muss. Nachdem ich nun den Deckel schon ein paar mal „daneben“ geschmissen habe und dann mit kleinen Stöckchen oder anderem „Werkzeug“ den Deckel in die richtige Position schieben musste… da musste eine Lösung für mich Wurflegastheniker her.
Ich erinnerte mich an eine „alte Floristenweisheit“, die mir meine Frau mal erzählte: „Weißt Du keinen Rat, nimm Draht!„. Und da ich meine Ausrüstung auch nicht verbasteln möchte, sondern weitestgehend den Originalzustand behalten möchte (na, ja außer Gebrauchsspuren halt), ist das folgende dabei rausgekommen: Draht. Mehr nicht. 😉
Befestigung auf der einen Seite ohne eine Änderung am Trangia…
Heute möchte ich Dir mal einen meiner Lieblingspilze zeigen. Einen Riesenschirmling, oder auch Parasol. Vorweg direkt der Hinweis: Dies ist keine Verzehrfreigabe und keine Anleitung zur Pilzbestimmung! Das Pilzesammeln birgt immer ein schlimmstenfalls tödliches Risiko. Sammele nur die Pilze, die Du einwandfrei bestimmen kannst und als essbar bekannt sind!